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14.12.2017 : 20:06 : +0100

Sportpfoten Berlin-Brandenburg - Satzung

§6     Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Tod, freiwilligen Austritt, Streichung von der Mitgliederliste oder Ausschluss des Mitglieds. Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedsverhältnis. Eine Rückgewähr von Beiträgen, Spenden oder sonstigen Unterstützungsleistungen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Der Anspruch des Vereins auf ausstehende Beitragsleistungen bleibt hiervon unberührt.

(6.1) Freiwilliger Austritt

Der Austritt aus dem Verein ist nur zum Ende des Kalenderjahres mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand im Sinne des BGB. Bei nicht voll geschäftsfähigen Mitgliedern ist die Austrittserklärung vom gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben.

(6.2) Streichung

Ein Mitglied kann durch Beschluss des erweiterten Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz Mahnung mit der Zahlung des Beitrags im  Rückstand ist (s. § 5). Die Streichung erfolgt zum Ende des Kalenderjahres und ist dem Mitglied mitzuteilen. Das Mitglied verliert bereits mit dem Streichungsbeschluss alle mit der Mitgliedschaft verbundenen Rechte.

(6.3) Ausschluss

Der Ausschluss eines Mitglieds mit sofortiger Wirkung und aus wichtigem Grund erfolgt durch Beschluss des erweiterten Vorstandes, wenn das Mitglied gegen die Satzung, Ordnungen, den Satzungszweck oder die Vereins-interessen verstößt. Antragsberechtigt ist jedes aktive Vereinsmitglied.
Der erweiterte Vorstand informiert das Mitglied vorab, schriftlich über den beabsichtigten Ausschluss. Mit Zugang dieser Mitteilung hat das betroffene Mitglied Gelegenheit, sich innerhalb einer Frist von einem Monat nach Zustellung schriftlich dazu zu äußern. Die Entscheidung über den Ausschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied mit Einschreiben / Rückschein zuzustellen. Es kann innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang schriftlich eine Überprüfung der Entscheidung durch die Mitgliederversammlung beim erweiterten Vorstand verlangen. In diesem Fall ist der erweiterte Vorstand verpflichtet, die Mitgliederversammlung innerhalb einer Frist von vier Wochen einzuberufen. Die Ladungsfristen von 14 Tagen sind zu beachten. Der Tagesordnungspunkt "Ausschluss" muss als erster Sachtagesordnungspunkt auf der Einladung stehen. Macht das Mitglied vom Recht auf Anhörung oder Widerspruch innerhalb der Fristen keinen Gebrauch, unterwirft es sich dem Ausschließungsbeschluss. Der Ausschluss zieht den Verlust aller Ansprüche mit sofortiger Wirkung nach sich. Hingegen erlöschen die Ansprüche des Vereins erst mit Ablauf des Geschäftsjahres. Finanzielle Ansprüche gegenüber dem ausgeschlossenen Mitglied, erlöschen erst mit ihrer Tilgung. Mit dem Ende der Mitgliedschaft enden Ansprüche an das Vereinsvermögen. Die Vereinspapiere, Vereins- und Verbandsausweise und Abzeichen sind ohne Vergütung zurückzugeben. Funktionsträger haben die Unterlagen des Ar-beitsgebietes ihrem Nachfolger umgehend zu übergeben.